Karlsruhe: So sieht’s neue Wildparkstadion aus

So soll das neue Stadion in Karlsruhe einmal aussehen. So soll das neue Stadion in Karlsruhe einmal aussehen. Foto: BAM Sports GmbH/ agn

Karlsruhe: So sieht’s neue Wildparkstadion aus

Freitag, 23 November 2018

Nicht nur in Freiburg werden in Sachen Stadion-Neubau derzeit Nägel mit Köpfen gemacht, sondern auch in Karlsruhe wird ein neues Stadion errichtet.

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In ihm wird künftig der Karlsruher Sportclub um Tore und Punkte kämpfen, wobei natürlich alle Beteiligten hoffen, dass der Club schon bald seine sportliche Misere beenden und wieder bessere Zeiten erleben wird. Derzeit kickt der KSC nämlich nur in der dritten Liga.

Seit kurzem steht fest, wer die neue, 34.000 Zuschauer fassende Arena bauen wird: die Stadien- und Sportstättenbauer „BAM Sports GmbH" Düsseldorf). Das Bauunternehmen gilt in Sachen Stadionbau als sehr erfahren, hat es doch bereits mehrere Fußballstadien errichtet.  Zum Beispiel in Dresden, Regensburg, Augsburg und in Mainz die Opel-Arena. Auch die Mannheimer SAP-Arena wurde Von BAM gebaut. Auch auf internationaler Ebene kann das Unternehmen auf mehrere Stadien und Arenen verweisen.

Das neue Stadion soll rund 123 Millionen Euro kosten. Bauherr ist die Stadt Karlsruhe. Der Rechnung zufolge soll der KSC insgesamt 74,5 Millionen Euro über die Pacht refinanzieren. Bleiben nach der neuen Berechnung knapp 50 Millionen Euro, die die Stadt und das Land Baden-Württemberg zuschießen werden. Letzteres ist mit elf Millionen dabei.

Derweil sind bereits die Abrissarbeiten am bisherigen Wildparkstadion im Gange. Am 1. Dezember 2019 soll dann an gleicher Stelle mit dem Bau des neuen Stadionkörpers begonnen werden. Im Mai 2022 sollen in der neuen Arena die ersten Tore fallen.

Erstmals wurden auch Illustrationen vom neuen Stadion veröffentlicht, die bei den Beteiligten auf große Zustimmung gestoßen sind. Für die Stadt und der KSC ist das neue Wildparkstadion Karlsruhes künftiger „Hexenkessel“ und für das Bauunternehmen erhebt sich das weiße Gebäude „gleich einem Fußball-Tempel über dem grünen Wall im Wildpark Karlsruhe". Das Tragwerk aus Y-Stützen werde dem Bauwerk ein „markantes, unverwechselbares Äußeres mit hohem Wiedererkennungswert in der Bundesliga" geben, sind sich die Macher sicher.

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