Kampf gegen Weltraumcrashs vom Schwarzwald aus

Kampf gegen Weltraumcrashs vom Schwarzwald ausFoto: Pixabay Illustration: DLR

Kampf gegen Weltraumcrashs vom Schwarzwald aus

Donnerstag, 21 Mai 2020

Das ist der Hammer! Der Kampf gegen Zusammenstöße im Weltraum wird ab dem kommenden Frühjahr vom Schwarzwald aus geführt.

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Schon im Frühjahr nächsten Jahres soll in Empfingen im Landkreis Freudenstadt ein Großteleskop in Betrieb gehen. Es wird das größte seiner Art in ganz Europa sein. Dies teilte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit.
 
Das DLR bezeichnet den Bau als einen weiteren Schritt, um die Flugbahn und Beschaffenheit von Objekten in erdnahen Umlaufbahnen möglichst schnell, präzise und zuverlässig zu bestimmen. Für die Zukunft der Raumfahrt sei das elementar. Nur so würden sich Zusammenstöße, zum Beispiel von Weltraumschrott mit Satelliten, vermeiden lassen.

Blick ins All vom Nordschwarzwald

Die Bauarbeiten für das optische Großteleskop beginnen bereits Ende Mai 2020 auf dem Innovationscampus Empfingen im Nordschwarzwald. In einem 15 Meter hohen Rundturm mit drehbarer Kuppel wird das Teleskop mit einem Primärspiegeldurchmesser von 1,75 Metern untergebracht sein. Der Innovationscampus ist für die DLR-Forschenden von ihrem Standort in Stuttgart-Vaihingen schnell zu erreichen und bietet ideale Bedingungen für die Forschungsarbeiten

Bereits im Dezember 2020 soll das Teleskop das „erste Licht“ empfangen. „First light“ bezeichnet in der Astronomie den Augenblick, in dem zum ersten Mal das Licht eines Gestirns auf den Spiegel oder die Linse eines neuen Teleskops fällt. Die offizielle Einweihung ist für das Frühjahr 2021 geplant. Die Investitionssumme von rund 2,5 Millionen Euro stammt aus Mitteln des DLR und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.  

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