G’schichtle 7: Ein Kaiser als Fan

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Was hatte Kaiser Wilhelm II., Deutschlands letzter Kaiser, mit dem Schwarzwald zu tun?  Nun, er war des Öfteren hier. Sehr oft sogar. Eine ganz besondere Beziehung hatte er dabei zum Fürstenhaus in Donaueschingen und damit auch zur Stadt. Ja, er war sogar ein richtiger Fan von ihr. 13 Mal besuchte er sie während seiner Amtszeit. Fürst Max Egon galt damals als einer der engsten Freunde des Kaiser.

Zusammen gingen sie hier auf die Jagd. Wilhelm II. hinterließ Spuren, die wir heute noch sehen. Er persönlich fertigte den Entwurf für den 1904 errichteten Dianabrunnen auf dem Postplatz und auch der Donautempel im Schlosspark geht auf seine Initiative zurück. Der Tempel in antik-griechischem Stil wurde 1910 nach den Vorstellungen des Kaiser unter der Leitung von dessen Baurat Franz Schwechten ganz in Marmor ausgeführt. Er entstand in Erinnerung an die häufigen Besuche des Monarchen am Fürstenbergischen Hof und steht genau an der Stelle, an der sich der Donaubach, der das Wasser der Donauquelle führt, mit der Brigach vereinigt. Für noch etwas entwickelte der deutsche Kaiser damals eine große Leidenschaft: fürs Bier der Fürstlich Fürstenbergischen Brauerei. Er machte es zum "Tafelgetränk seiner Majestät".

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