Eine Spur wilder – der Nationalpark Schwarzwald

Auerhahn bei der Balz. Auerhahn bei der Balz. Foto: Arne Kolb, Nationalpark Schwarzwald

Eine Spur wilder – der Nationalpark Schwarzwald

Sonntag, 05 April 2020

Die wilden Schönheiten des Schwarzwalds, den Zauber unberührter Natur, Inseln voller Ruhe fernab der Alltags-Hektik – all das können Gäste im Nationalpark Schwarzwald erleben. Allerdings, wer derzeit hin will, muss wissen, dass auch hier sämtliche Vorschriften zur Corona-Bekämpfung zu beachten sind.

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 Am 1. Januar 2014 wurde Baden-Württembergs erster Nationalpark gegründet – auf rund 10 000 Hektar zwischen Baden-Baden und Freudenstadt darf der Wald wieder eine Spur wilder werden.   Hier gilt das Motto: „Natur Natur sein lassen“.

Schwarzwald pur

Vom seltenen Dreizehenspecht bis zum Borkenkäfer – im Nationalpark ist Platz für alle.  Der schnellste Vogel der Welt, der Wanderfalke, ist hier ebenso zu Hause wie die kleinste Eule Europas, der Sperlingskauz. Auch der vom Aussterben bedrohte Auerhahn findet sich hier noch. Bäume, die in Wirtschaftswäldern meist nur ein Drittel ihres natürlichen Alters erreichen, dürfen im Nationalpark Schwarzwald mehrere hunderte Jahre alt werden – bis sie Licht und Platz machen für die nachfolgende Generation. Auf scheinbar totem Holz sprießt neues Leben.

Der Nationalpark Schwarzwald zieht sich zwischen Baden-Baden und Freudenstadt auf über 10.000 Hektar auf dem Höhenrücken des Nordschwarzwaldes entlang. Herrliche Fernblicke in die Rheinebene bis nach Frankreich hinüber und über die Hügelketten des Schwarzwaldes verleihen ihm einen unvergleichlichen Charakter.

Der Nationalpark ist nicht nur Heimat für Tiere und Pflanzen, sondern auch für die Menschen. Gäste können wandern, Radfahren, Wintersport betreiben oder einfach nur entspannen und beobachten. Aus der Hektik des Alltags eintauchen in die Ruhe der Natur. Auf die Spuren der Wildnis gehen und kleine Wunder entdecken - all das ist hier möglich

Nationalpark Schwarzwald und Corona

Das Jahresprogramm des Nationalparks lockt normalerweise mit Touren, Führungen und Vorträgen. Bei geführten Ausflügen wird die Natur anschaulich erlebbar. Kindergärten, Schulklassen oder Vereine können auf Anfrage mit geschulten Pädagogen durch die Wildnis streifen. Allerdings, auch im Nationalpark Schwarzwald fallen in diesen Tagen und Wochen wegen der Corona-Krise alle Veranstaltungen aus. Auch das Besucherzentrum am Ruhestein ist derzeit geschlossen. Bitte beachten Sie, dass auch im Nationalpark in dieser Zeit die gleichen Bestimmungen wie überall im öffentlichen Raum gelten. Der Aufenthalt ist nur alleine oder zu zweit gestattet. Ein Besuch mit mehr als zwei Personen ist verboten. Ausnahmen sind häusliche Gemeinschaften. Auch hier gilt: mindestens 1,5 Meter Abstand halten.

Weitere Infos unter www.nationalpark-schwarzwald.de

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