Drei sind heiß auf die Landesgartenschau

Wird in diesem Jahr mit Sicherheit zu einem Erkennungszeichen der Landesgartenschau in Lahr: das geschwungene neue Brückenbauwerk. Wird in diesem Jahr mit Sicherheit zu einem Erkennungszeichen der Landesgartenschau in Lahr: das geschwungene neue Brückenbauwerk. Foto: Stadt Lahr

Drei sind heiß auf die Landesgartenschau

Dienstag, 06 Februar 2018

Aber hallo, das wird ja richtig spannend! Mit Schramberg und Rottweil werden sich zwei Städte der Ferienregion Schwarzwald für die Durchführung einer der Landesgartenschauen 2026, 2028 und 2030 bewerben. Darüber hinaus steht Offenburg für eine der Gartenschauen danach in den Startlöchern.

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Sowohl in Schramberg als auch in Rottweil glaubt man, dass eine Landesgartenschau die jeweilige Stadt weiter nach vorne bringen könnte. Schramberg hat sich für die Landesgartenschau 2026 und alternativ für die 2028 und 2030 beworben. Herzstück soll ein neuer 20 000 Quadratmeter großer Bürgerpark vom Seilerwegle bis zum Schloss mitten in der Talstadt entlang der Schiltach werden. Darüber hinaus sollen die eindrucksvollen Industrieareale Majolika (Schiltach), H.A.U (Göttelbach) und Junghansareal (Lauterbach) eine attraktive Anbindung an die Innenstadt erfahren. Darüber hinaus gibt es Überlegungen für eine Seilbahn auf den Sulgen und manches mehr.

Auch Rottweil will möglichst schon 2026 mit der Durchführung der Landesagartschau „ein ganz großes Rad“ drehen. Rottweil, das in der jüngsten Vergangenheit durch den Bau des Testturms in die Schlagzeilen geriet und jetzt auch noch wohl 2019 die längste Hängebrücke der Welt erhalten wird, will Naherholungsgebiete wie den Stadtgraben reaktivieren und einen breiten Gürtel um die Stadt legen. Dabei werde diese näher an die Stadt näher an den Neckar und der Neckar näher an die Stadt gerückt“. Zentrales Thema soll die Mobilität sein, die Stadt damit zum „Mobilitätslabor“ werden, als dessen Ergebnis eine barrierefreie Landesgartenschau und Innenstadt stehen soll.

Für die drei Gartenschauen gibt es jeweils mehrere Bewerber gegen die man sich durchsetzen muss. Einer von ihnen ist sozusagen ein Nachbar von Rottweil und Schramberg: die Stadt Tuttlingen.

Erst für die Gartenschauen nach 2030 will sich die Stadt Offenburg bewerben, die mit ihren bisherigen zwei Bewerbungen jeweils gescheitert war und nun einen neuen, dritten Versuch unternehmen will.

Zunächst aber freut man sich im Schwarzwald auf die diesjährige Landesgartenschau. Zwischen dem 12. April und dem 14. Oktober erwarten die Besucher in Lahr (Ortenaukreis) auf einem rund 38 Hektar völlig neu angelegten Gelände beeindruckende Garteninspirationen und blühende Themenwelten kombiniert mit einem bunten, vielfältigen Veranstaltungsprogramm. Spektakulär: das neue Brückenbauwerk. „Pünktlich zum Start blühen unsere drei neuen Parkanlagen mit über 100.000 Blumenzwiebeln auf. Und das ist erst der Anfang von 186 Tagen. Das wird ein grandioses Jahr“, schwärmt Lahrs Oberbürgermeister Dr. Wolfgang G. Müller schon jetzt.

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