Menschen 7: Anne-Sophie Mutter – Weltstar aus dem Schwarzwald

Menschen 7: Anne-Sophie Mutter – Weltstar aus dem Schwarzwald Foto: Harald Hoffmann / DG

Menschen 7: Anne-Sophie Mutter – Weltstar aus dem Schwarzwald

Als am 29. Juni 1963 im badischen Rheinfelden Anne-Sophie Mutter zur Welt kam, dachte wohl niemand, dass da gerade ein Mädchen das Licht erblickt, das einmal zu den unbestritten größten Geigerinnen der Welt gehören sollte. Und es gibt nicht wenige, für die sie sogar die allergrößte ist.

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Anne Sophie Mutter ist heute in so gut wie allen großen Konzertsälen der Welt daheim, begeistert bis heute mit ihren Konzerten und Tonträger Millionen von Menschen.

Heute lebt die weltberühmte Geigerin, die mit Auszeichnungen und Ehrungen förmlich überschüttet wurde und wird, in München. Ihr Kontakt zu ihrer Heimat ist aber nie abgerissen. Und über eine ihrer vielen Auszeichnungen freute sie sich dann auch ganz besonders: über die Verleihung der Ehrenbürgerschaft ihres Heimatstädtchen Wehr, das als das „Tor zum Naturpark Südschwarzwald“ gilt.

Hier. in dem kleinen Städtchen Wehr, wuchs Anne-Sophie als Kind einer badischen Zeitungsfamilie auf. Hier nahm auch die große Karriere der kleinen Anne-Sophie ihren Ausgangspunkt. Schon bald galt die kleine Anne-Sophie als ein „Wunderkind.“ Mit fünf Jahren wollte sie Geigenunterricht und gewann ein halbes Jahr später ihren ersten Wettbewerb.

Das Instrument sollte sie nie mehr loslassen. Sie war gerade 13 Jahre alt, als Herbert von Karajan von ihr hörte. Der legendäre Dirigent lud die junge Geigerin ein, ihr Konzert-Debüt mit den Berliner Philharmonikern bei der Salzburger Pfingstfestspielen 1977 zu geben. Der große Dirigent war von dem Reichtum ihres Tons, ihrer tiefen Musikalität und vollendeten technischen Virtuosität begeistert.

Es war der Beginn einer langjährigen Zusammenarbeit, die Konzerte und Aufnahmen von herausragendster Qualität hervorbrachte. Anne Sophie-Mutter ist längst zu einem Weltstar mit der Geige geworden.“ Für mich“ so sagt Anne-Sophie Mutter „war die Violine die größte Entdeckung meines Lebens und ist es bis heute geblieben.“
Klar, dass man in Wehr richtig stolz auf seine Ehrenbürgerin ist, zumal diese dort auch immer wieder auch Konzerte gibt, wobei sie dort sehr eng mit dem Haus der Diakonie für Menschen mit geistiger Behinderung in Wehr-Öflingen verbunden ist und dies auch nachhaltig – zum Beispiel mit Benefizkonzerten unterstützt.

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