G’schichtle 62: Vor 70 Jahren: „Schwarzwaldmädel“ erobert Kinos

G’schichtle 62: Vor 70 Jahren: „Schwarzwaldmädel“ erobert Kinos

G’schichtle 62: Vor 70 Jahren: „Schwarzwaldmädel“ erobert Kinos

„Das Schwarzwaldmädel“: Genau 70 Jahre sind es in diesem Jahr her, seit der erste Farbfilm der Nachkriegszeit in die Kinos kam und einen sensationellen Erfolg feierte, der alles bisher Dagewesene in den Schatten stellte.

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1917 war die Operette von Leon Jessel an der Komischen Oper in Berlin uraufgeführt worden. Den Durchbruch erlebte das Schwarzwaldmädel allerdings erst 33 Jahre später 1950 mit der Verfilmung der Operette.

Der Heimatfilm löste in Deutschland regelrechte Begeisterungsstürme aus. Plötzlich war der Schwarzwald in aller Munde. Die Deutschen waren hin und weg. Nicht nur wegen des Mädels, sondern vor allem auch wegen der traumhaften Landschaft, den rauflustigen aber letztlich doch ehrlichen und herzlichen Menschen und den bunten Trachten.

Vor allem, hier im ländlichen St. Christoph war die Welt noch in Ordnung, wobei St. Christoph in Wirklichkeit St. Peter war. Das Dorf im Südschwarzwald war der Hauptdrehort des Films. Dort erinnerte man 2017mit einem großartigen Fest an die Premiere der Operette in Berlin. Highlight des Festes war natürlich die Open-Air-Vorführung des Films im Klosterhof.

Mit sage und schreibe 16 Millionen Zuschauern gehört das Schwarzwaldmädel bis heute zu den erfolgreichsten deutschen Filmen überhaupt. Die beiden Hauptdarsteller Sonja Ziemann und Rudolf Prack wurden als Bärbel und Hans über Nacht zum Traumpaar des deutschen Kinos. In einer weiteren Hauptrolle ist Paul Hörbiger zu sehen.

Dieser Film war es denn auch, der entscheidend dazu beitrug, dass der Bollenhut national und international zum Symbol des Schwarzwalds wurde.

 

 

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