G’schichtle 10: Mit Hightech auf Gespensterjagd

Achtung Schlossbesucher: Wenn Ihnen im Ahnensaal des Schlosses (unser Bild) seltsame Lichteffekte auffallen oder Sie im Vorzimmer des Markgrafen gar von einer Hand berührt werden, wird es wirklich gruselig. Foto: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg Achtung Schlossbesucher: Wenn Ihnen im Ahnensaal des Schlosses (unser Bild) seltsame Lichteffekte auffallen oder Sie im Vorzimmer des Markgrafen gar von einer Hand berührt werden, wird es wirklich gruselig. Foto: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg Foto: Schloss Rastatt

G’schichtle 10: Mit Hightech auf Gespensterjagd

Ganz schön „geistreich“, unser Baden-Württemberg. Geschichten von Gespenstern gibt es in den Schlössern und Burgen häufig. In Schloss Rastatt reichen sie sogar bis in die jüngste Zeit.  2011 machte man mit einem riesigen Hightech-Aufwand Jagd auf sie. Genauer gesagt auf die Weiße Frau.

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Einer alten Sage zufolge erscheint bei Nacht in Schloss Rastatt manchmal eine Frau in schneeweißem Gewand und feinem durchsichtigen Schleier, von einem matten Lichtstrahl beleuchtet. Der starre und grauenvolle Blick ihrer schwarzen Augen soll demjenigen, der sie trifft, unvergesslich bleiben. Ihr schweigendes Erscheinen in den Räumen und Fluren, in der Kapelle und im Garten kündigte der Überlieferung nach immer den Tod eines der Mitglieder der fürstlichen Familie an.
Nachdem Besucher des Rastatter Schlosses immer wieder ungewöhnliche Beobachtungen gemeldet hatten, wollte man es in Rastatt schließlich ganz genau wissen, Im November 2011 war die Ghost Hunters Agency im Schloss unterwegs, um endlich der Weißen Frau und möglichen anderen anderen Geistern auf die Schliche zu kommen. Vielleicht ließe sich ja aber auch alles auf natürliche Weise klären. Mit Nachtsichtkameras, Bewegungsmeldern und Messgeräten suchten die Geisterjäger in der Residenz nach Übernatürlichem.
Tagelang wertete man die Messungen aus. Das Ergebnis: Es gebe zumindest einige Anomalien, so die Ghost Hunters: einen merkwürdigen Lichteffekt im Ahnensaal, einen aktivierten Bewegungsmelder und ein Rauschen. Undeutlich glaubte man darin eine Frau zu hören, die schrie: „Geht weg!“ Ob sie wirklich ein Geist war, wollte man indes nicht entscheiden. Eines aber blieb gruselig: Zwei Personen aus dem Team wurden angeblich im Vorzimmer des Markgrafen von einer Hand berührt.
Die Geschichte haben wir übrigens nicht erfunden, sondern die haben wir von der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg übernommen, die u. a. für das Schloss in Rastatt zuständig ist. Deren Internetseiten über die vielen Objekte, die sie in Baden-Württemberg  betreuen sind übrigens wirklich klasse gemacht. Einfach mal reinschauen. Es lohnt sich! www.schloesser-und-gaerten.de

 

 

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