Schwarzwald aktuell

G‘schichtle aus dem Schwarzwald

Der Schwarzwald – eine Landschaft, die auch voller G’schichtle steckt. Lustige, traurige, geheimnisvolle, sagenhafte, kuriose, spannende, rekordverdächtige. . . Ständig kommen neue dazu. Doch lesen Sie selbst.

So war das mit dem Hornberger Schießen

G’schichtle 28: So war das mit dem Hornberger Schießen

Das Sätzchen „Es geht aus wie das Hornbergerschießen“ ist in der deutschen Sprache längst zum geflügelten Wort geworden, hat sogar in Schillers „Räuber“, eines der berühmtesten Werke der klassischen deutschen Literatur Eingang gefunden und wird bis heute immer dann verwendet, wenn eine Angelegenheit mit großem Getöse angekündigt wird, bei der dann aber letztlich nichts dabei herauskommt. Das im Ortenaukreis im Mittleren Schwarzwald gelegene Städtchen Hornberg jedenfalls ist mit dieser Geschichte richtig berühmt geworden.

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G’schichtle 106: Als Schwarzwald im Thüringer Wald versank

Die Sage von der versunkenen Stadt im Titisee kennt fast jeder. Aber stimmt die Geschichte wirklich? Na ja . . . Ist ja eine Sage. Aber wir haben den Ort gefunden, an dem wesentliche Schwarzwaldteile tatsächlich im See versanken! Und das ist noch nicht einmal so lange her, passierte erst vor etwas mehr als 50 Jahren.

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G’schichtle 105: Vom Feldberg und seinem Turm

 

Na, mal Lust dem Schwarzwald aufs Dach zu steigen. Kein Problem: Der Feldberg macht es möglich. Wobei, wir im Schwarzwald möchten – wir geben es ja zu – uns nicht kleiner machen, als wir sind: Wer oben auf dem Gipfel steht, steht nicht nur mit 1493 Metern auf dem Höchsten, was der Schwarzwald zu bieten hat, sondern diese 1493 Meter sind zugleich auch der höchste Punkt Baden-Württembergs.

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G’schichtle 104: Ritter Kuno von Falkenstein: Wie die Liebe den Teufel besiegte

Über Jahrhunderte hieß das Höllental im Schwarzwald Falkensteiner Tal, war also nach dem Geschlecht benannt, das auch der Burg den Namen gab: den Falkensteinern. Sie waren ursprünglich treue Gefolgsleute der Zähringer. Von der Burg ist heute leider nicht mehr viel zu sehen. Die Freiburger zerstörten sie, nachdem aus den einst treuen Falkensteiner Gefolgsleuten Raubritter geworden waren.

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G’schichtle 103: Engländerunglück: 5 Schüler sterben am Schauinsland

85 Jahre sind es 2021 jetzt her, seit der Tod von fünf englischen Schülern die Welt erschütterte. Sie starben am Schauinslands. Der Schwarzwaldberg vor den Toren Freiburgs wurde für sie am 17. April 1936 zur weißen Hölle wurde. Wären da nicht die Retter aus dem kleinen Dörfchen Hofsgrund gewesen, wäre die Katastrophe mit Sicherheit noch eine viel Größere geworden.

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G’schichtle 102: Auf dem Gottesacker von Königsfeld

Er ist etwas ganz Außergewöhnliches im Schwarzwald: der Friedhof der Herrnhuter Brüdergemeinde in Königfeld. Der Unterschied fängt schon beim Namen an. Der Friedhof heißt hier Gottesacker. Wohl jemand, der diesen unter Denkmalschutz Ort betritt, wird sich der ihm innewohnende, ganz besondere Atmosphäre entziehen können und wollen.

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G’schichtle 101: Maulbronns Mönche und ihr „Flussgemüse“

 

Noch bis Ostern gilt es durchzuhalten. Dann ist die Fastenzeit wieder vorbei. Doch wussten Sie, warum in diesen Tagen der Verzehr von Fisch erlaubt ist und der von Fleisch nicht? Diese und andere Fragen werden beantwortet, wenn man sich näher mit der Geschichte von Kloster Maulbronn und deren Zisterzienser-Mönchen beschäftigt.

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G’schicht’le 100: Der Totentanz in der Bleibacher Beinhauskapelle

Auf den ersten Blick mag dieser Ausflugstipp für manchen sogar etwas Makabres an sich haben. Schließlich ist die Begegnung mit dem Tod nicht jedermanns Sache. Doch der Tod gehört zum Leben und hat die Menschen schon immer beschäftigt. Ein Beispiel dafür ist der Bleibacher Totentanz in der Beinhaus-Kapelle in der St. Georg-Kirche in Gutach-Bleibach im Breisgau nahe Freiburg.

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G’schichtle 99: Wallfahrtskirche: Als „Maria in der Tanne“ sang

Ja, es gibt in Triberg noch einiges mehr zum Staunen als „nur“ Deutschlands höchste Wasserfälle. Wussten Sie, dass hier mit der Wallfahrtskirche „Maria in der Tanne“ eine der schönsten Kirchen in weitem Umkreis steht? Mit ihrer herrlichen barocken Ausstattung durch die Villinger Künstlerfamilie Schupp gilt sie als kunstgeschichtliches Juwel.

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G’schichtle 97: Von den Baumriesen aus Schwarzwalds Klein-Amerika

Na, mal Lust mal einen Abstecher nach Amerika zu machen. Zu weit sagen Sie? Nicht unbedingt! Wenn Sie mit „Klein-Amerika“ zufrieden sind, hätten wir nämlich einen ganz heißen Tipp für Sie! Das liegt nämlich im Schwarzwald bei Lautenbach im Renchtal. Wenn Sie dort sind, werden Sie die Bezeichnung „Klein“ allerdings ganz schnell. Dort begegnen Sie nämlich mit dem Höchsten, was der Schwarzwald zu bieten hat: jeder Menge Baumriesen.

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G’schichtle 96: Fast in Muss an Fasnacht: „Saure Kutteln°

 

„Saure Kutteln“` oder „Saure Kuttle“, wie man sie in weiten Teilen des Schwarzwalds nennt, sind eine traditionell badisch-schwäbische Spezialität, die sich gerade auch bei uns im Schwarzwald großer, ja ständig steigender Beliebtheit erfreut. Längst werden sie hier das ganze Jahr über gegessen. Obwohl sie, wie wir zugeben, nicht jedermanns Sache sind.

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G’schichtle 95: Wie Maria zu den Ketten kam

Zugegeben, schon allein der Name „Maria zu den Ketten“ macht auf diese Wallfahrtskirche neugierig. Und wer im Internet nachschaut, der erfährt, dass die in Zell am Harmersbach stehende Wallfahrtskirche ein Ort mit Tradition, mit Legenden und Wundern. Ein Ort des Glaubens, des Verstehens und der Besinnung. Sie ist die größte Marienwallfahrtskirche in Baden und ihr Name ist unter allen marianischen Wallfahrtsorten einmalig.

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G’schichtle 87: Wie der Notschrei zu seinem Namen kam

Klar, der Name „Notschrei“ ist im Schwarzwald ein Begriff. Für all diejenigen, die schwarzwaldmäßig dann doch nicht ganz so fit sind: Beim „Notschrei“ handelt es sich um keinen Berg, sondern um einen rund 18 Kilometer langen Pass, der die Orte Oberried (454m) und Todtnau (659 m) und damit das Dreisam- und Wiesental miteinander verbindet. Dabei führt die Straße über das „Schwendle“, wo der Gebirgspass mit 1120 Metern seinen Scheitelpunkt erreicht.

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G’schichtle 86: Hölzlekönig – größte Tanne Deutschlands

Wer in Schwenningen auf die Fasnet geht, dem fällt gleich eine Einzelfigur ins Auge: der stolze Hölzlekönig. Mit dieser Figur erinnert die Narrenzunft an die einst größte Tanne Deutschlands, die im Wald zwischen Villingen und Schwenningen auf Schwenninger Gemarkung stand. Über 450 Jahre wurde der Baum alt. Seine stolze Größe: über 50 Meter. Seine größten Feinde: Blitz und Sturm. 1878 wurden ihm bei einem Sturm die Gipfel abgerissen.

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G’schichtle 82: Liebe über den Tod hinaus

Was, wir sollen auf den Friedhof? Ja, gehen Sie hin, wenn Sie in Freiburg sind! Auf den Alten Friedhof in Herdern wohlgemerkt. Dieser Friedhof, auf dem bis 1872 fast über 200 Jahre Freiburger Bürgerinnen und Bürger beigesetzt wurden, ist heute ein wirklich sehenswertes Natur- und Kulturdenkmal. Touristen und Einheimische gleichermaßen zu einem Spaziergang durch die Vergangenheit lockt.

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