Schwarzwald aktuell

G‘schichtle aus dem Schwarzwald

Der Schwarzwald – eine Landschaft, die auch voller G’schichtle steckt. Lustige, traurige, geheimnisvolle, sagenhafte, kuriose, spannende, rekordverdächtige. . . Ständig kommen neue dazu. Doch lesen Sie selbst.

G’schichtle 39: Der Schwarzwälder, der Amerika taufte

Was Christoph Kolumbus wohl heute sagen würde, wenn er mitbekäme, dass Amerika Amerika und nicht Kolumbien heißt? Vielleicht wäre er sauer auf den Schwarzwälder Kartographen Martin Waldseemüller, der 1507 eine Weltkarte zeichnete, auf der erstmals der Namen America auftauchte. Er ist also dafür verantwortlich, dass Amerika heute so heißt wie es heißt.

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G’schichtle 56: Neujahr: Kanonendonner über Villingen

Für viele ist die Neujahrsnacht – wenn’s ums Aufbleiben geht – die längste des Jahres. Schließlich will man ja den Jahreswechsel miterleben. Wie gut, dass man am Neujahrsmorgen so richtig lange ausschlafen kann. Es sei denn, ja, es sei denn, Sie leben in Villingen oder sind gerade zu Besuch dort.

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G’schichtle 50: Spektakulär: die Ravennabrücke im Höllental

Sie ist 36 Meter hoch, überwindet auf ihren 224 Meter Länge eine Steigung von zwölf Meter und steht im Höllental. Spätestens jetzt dürfte es bei den Schwarzwaldkennern klingeln. Das kann nur das Ravennaviadukt sein. Und so ist es denn auch. Sie macht die Überquerung des Flusses Ravenna möglich, der dort aus der Ravennaschlucht ins Höllental eintritt.

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G’schichtle 49: die Wallfahrt von Hornussen nach Todtmoos

Sie ist eine der berühmtesten und wohl auch die älteste Fußwallfahrt, die es im Schwarzwald gibt. Die Rede ist von der Fußwallfahrt, die Jahr für Jahr Hunderte von Menschen am Montag vor Pfingsten – 2019 am 3. Juni – von der Gemeinde Hornussen im Schweizer Kanton Aargau in die 40 Kilometer entfernte Wallfahrtskirche „Zu unserer Lieben Frau“ nach Todtmoos führt.

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G’schichtle 42: Die Badner und ihr Bollenhut-Plakat

In diesem Jahr (2019) kann der Bollenhut seinen 222. Geburtstag feiern. Eine lange Zeit, in der der Hut für so manches herhalten musste. Zum Beispiel im Jahr 1951, als im Ländle eine Volksabstimmung über die Gründung eines Südweststaates – dem heutigen Baden-Württemberg – stattfand.

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G’schichtle 40: C. F. Meerwein – Flugpionier aus Emmendingen

Der Schneider von Ulm hat’s Fliegen probiert … Gemeinhin gilt der Adolf Berblinger aus Ulm als einer der deutschen Flugpioniere. Doch da gibt es einen, der eben noch früher dran war. Einer aus der heutigen Ferienregion Schwarzwald, aus dem Breisgau, aus Emmendingen genauer gesagt: der Markgräflich badische Landbaumeister Carl Friedrich‘ Meerwein.

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G’schichtle 38: Kurz, knackig – einfach Kult: Freiburgs „Lange Rote“

Na, kennen Sie die „Lange Rote“? Wenn Sie schon mal in Freiburg waren, stehen dafür die Chancen nicht schlecht. Schließlich ist sie für die in Freiburg erscheinende „Badische Zeitung“ das „kürzeste“ und für Freiburgs Touristiker das „knackigste“ Wahrzeichen der Stadt. Und beide haben wohl recht, müssen es ja wohl wissen.  Auf jeden Fall ist die „Lange Rote“ eine Wurst. Aber nicht irgendeine, sondern eine ganz besondere.

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G’schichtle 33: Wie der Kaiserstuhl zu seinem Namen kam

Nein, übersehen kann man ihn nun wirklich nicht – diesen „Kaiserstuhl“. Sieben Meter ragt er in der Höhe, so als wollte er sagen: „Kommt her, schaut mich an, dann wisst ihr, warum der Kaiserstuhl Kaiserstuhl heißt.“ „Ich“, so scheint er sagen zu wollen, „bin der Stuhl, der der Landschaft hier ihren Namen gegeben hat.“

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G’schichtle 31: Die Maus, der Gulasch und das Urteil

Sie kennen den „Zimmerhansli“ aus Röminsdorf bei Alpirsbach nicht? Wohl besser so, denn der Wirt, von dem hier die Rede ist, war dann doch ein ganz ein schlimmer, tischte er seinen Gästen tatsächlich einen Gulasch auf, in dem er eine Maus mitgekocht hatte. Nein, nein, dies nicht versehentlich, sondern absichtlich.

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G’schichtle 27: Georg Thoma: der Olympiasieger als Fluchthelfer

19. Januar, 1968, vor fast auf den Tag genau 50 Jahren, im Teamhotel der Ski-Nationalmannschaft der DDR „Zu den drei Schweizern“ in Les Bioux in de französischen Schweiz, wo das Team an Wettkämpfen im nahegelegenen Les Brassus teilnimmt. Es ist eine Nacht, in der hier deutsch-deutsche Sportgeschichte geschrieben wird.

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G’schichtle 26: Vom „Roten Bären“, dem Löwen“ und zwei anderen…

Wo steht der älteste Gasthof Deutschlands? Die Chancen, dass er sich im Schwarzwald befindet, sind riesig. Denn mit dem „Roten Bären“ in Freiburg und dem „Löwen“ am Fuße der Burg Geroldseck in Seelbach sind es gleich zwei Wirtshäuser aus dem Schwarzwald, die diesen Titel für sich beanspruchen, wobei das letztere derzeit gar mächtig schwächelt und eine Auszeit genommen hat.

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G’schichtle 25: Wie Buffalo Bill Karlsruhe eroberte

„Bis heute hat der Name Buffalo Bill einen Klang wie Donnerhall – er ist für viele Menschen der Inbegriff des wahren Wilden Westens geblieben, dieser Zeit voller Abenteuer und Gefahr und Lagerfeuerromantik.“ So beschreibt die Stuttgarter Zeitung in einem Beitrag den Mann, der eigentlich William F. Cody hieß und in den Jahren 1857 bis 1872 in der Prärie unterwegs war und die Zeit des Wilden Westens hautnah miterlebte.

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